Steuerinventar bei Todesfällen

Was oft vergessen wird, ist, dass bei einem Todesfall vom Staat ein Steuerinventar verlangt wird. Dabei handelt es sich um eine Aufnahme des Vermögens des Verstorbenen, der Verstorbenen, per Todestag und die sogenannte Feststellung der Erben.

In der Regel erhalten die Angehörigen innerhalb von 14 Tagen Post vom Steueramt der Wohngemeinde. Darin enthalten sind ein Inventarfragebogen und eine Steuererklärung per Todestag.

Diese Unterlagen sind innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt beim Steueramt der Wohngemeinde einzureichen.

In Ausnahmefallen kann eine mündliche Inventarisation durchgeführt werden, welche innert 14 Tagen seit dem Tode des Erblassers mit den Erben, bzw. dem Willensvollstrecker oder Erbenvertreter vorgenommen wird. Die Aufnahme des mündlichen Inventars kann in der Wohnung des Verstorbenen, in den Geschäftsräumen des Verstorbenen oder in den Räumlichkeiten des Gemeindesteueramtes stattfinden.

 

Bei komplexen finanziellen Verhältnissen (Haus- und/oder Landbesitz sowie Aktienvermögen) lohnt es sich, einen Fachmann oder eine Fachfrau damit zu beauftragen

Unter diesem Link finden Sie ein Merkblatt des Steueramtes des Kantons Zürich.